Friedrichshafen, die facettenreiche Stadt am Bodensee, feiert 2011 ihren 200. Geburtstag - eine junge Stadt, die von König Friedrich gegründet wurde und seitdem eine rasante Entwicklung zum Wirtschaftsstandort für weltweit agierende Unternehmen und zur Bildungsstadt erlebt hat.
Das württembergische Königshaus und Ferdinand Graf von Zeppelin mit der Entwicklung der Starrluftschiffe haben Impulse gesetzt, die bis heute wirken. Infolge der Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges hat Friedrichshafen ein Gesicht bekommen, das sich von denen der benachbarten Städte und Gemeinden sehr unterscheidet.
Die Stadt überzeugt mit ihrer Modernität und Aufgeschlossenheit, was die technologische und die architektonische Entwicklung angeht. Diese Modernität thematisiert die Briefmarkenserie, die Gebäude des 20. Jahrhunderts vorstellt. Gebäude, in denen die Bürger der Stadt sich begegnen und ihre Gäste aus aller Welt begrüßen.
Über 5500 Kinder schnappten sich von Mai bis Juli 2010 kurzentschlossen ihre Buntstifte und malten die schönsten Briefmarken. Die blaue Post rief Kinder auf, die Motive ihrer neuen Briefmarken-Serie kunterbunt zu gestalten. Unterstützt wurde der Mal-Appell von der Kreissparkasse Ravensburg. Wer zwischen fünf und elf Jahren war, durfte mitmachen.
Die Siegermotive, die diese limitierte Ersttagskarte zieren, wurden sorgfältig ausgewählt. Eine Expertenjury traf eine Vorauswahl. Das letzte Wort hatten dann die Leser der Schwäbischen Zeitung und des Sparkassen-Kindermagazins KNAX. Sie wählten die Gewinner.
Die gute alte Wertmarke kann moderner kaum entstehen. Ein Briefmarken-Casting mit einer Jury und ein Leser-Voting beweisen es. Was die Nachwuchs-Briefmarken-Designer inspirierte, um Ihre Motive zu kreieren, erfahren Sie weiter unten auf dieser Seite.
Ich fand, das passt ganz gut zum Thema "Süden", das mir durch südmail in den Sinn kam. Man kann mit dem Schiff in den Süden in den Urlaub fahren!
Bei uns zu Hause hängt ein großes Bild mit einem Schiff, so kam ich auf die Idee, ein Schiff zu malen. Schiffe gefallen mir schon sehr lange. Ich finde einfach alles an einem Schiff toll!
Ganz besonders gefallen mir ältere und große Schiffe. So entstand dann mein Wikingerschiff.
(EUR 0,49 Standardbrief)
Die Idee für meine bunte Stadt habe ich aus dem Kindergarten mitgebracht. Meine kleine Schwester hat das Thema "Hundertwasser" dort durchgenommen.
Ich fand es toll, mit vielen bunten, kräftigen Wachsmalfarben zu malen. Mein Papa hat gesagt, dass das Malen und das Künstlerische bei uns in der Familie ganz toll ausgeprägt ist.
Meine große Schwester hat auch schon an einem ähnlichen Kindermalwettbewerb mitgemacht und gewonnen.
(EUR 0,85 Kompaktbrief)
Ich habe meine ganze Familie, unser Haus und unseren Garten gemalt. Meinen Papa (mit wenig Haaren auf dem Kopf), meine Mama und uns vier Kinder. Ganz rechts außen steht mein kleiner Bruder, der immer so frech ist.
Links oben im Eck habe ich die Sonne und rechts oben im Eck eine Regenwolke gemalt. Und daraus wird ja immer ein Regenbogen! In den Himmel habe ich viele Schmetterlinge gemalt, weil ich die so gern mag und so toll finde.
(EUR 1,30 Großbrief)
Ich liebe Frösche, ich male ganz viele Frösche und sammle alles "Froschige": Postkarten, Bilder, Fotos, Stofftiere, Spiele. Davon habe ich schon über 100 Stück.
Das Bild mit meinem Frosch ist meine eigene Erfindung und mein Lieblingsmotiv, wenn ich etwas male. Ich habe vor ungefähr drei Jahren damit angefangen.
(EUR 1,95 Maxibrief)
Die Vision und das Vermächtnis des Grafen Ferdinand von Zeppelin haben deutlich sichtbare Werte geschaffen und nicht zuletzt zwei namhafte, global agierende Unternehmen. Die ZF Friedrichshafen AG ist ein weltweit führender Automobilzulieferkonzern mit rund 13 Milliarden Euro Umsatz und über 60.000 Mitarbeitern. Die ZEPPELIN GmbH, Europas führende Vertriebs- und Serviceorganisation der Baumaschinenbranche, beschäftigt mehr als 5.500 Mitarbeiter und erwirtschaftete rund 2,5 Milliarden Euro Umsatz.
wurde am 8. Juli 1838 in Konstanz geboren. Der Familientradition folgend, trat er 1855 in die Kriegsschule Ludwigsburg ein. Während seiner Militärzeit nahm er 1866 an den Einigungskriegen und 1870/71 am Deutsch- Französischen Krieg teil. 1866 wurde er zum Adjutant des Königs von Württemberg und 1887 zum Württembergischen Gesandten in Berlin und bevollmächtigten Minister im Bundesrat ernannt. 1890 schied Zeppelin aus dem Militärdienst aus und widmete sich der 1874 erstmals skizzierten Idee vom Bau eines Luftschiffs. Getreu seinem Lebensmotto: „Man muß nur wollen und daran glauben, dann wird es gelingen“, hielt er trotz zahlreicher Schwierigkeiten an seiner Idee fest. Ab 1907 konnte Graf Zeppelin schließlich den Erfolg seiner Starrluftschiffe erleben und erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Ehrungen für sein Werk, so z.B. die Ernennung zum Ehrenbürger der Stadt Friedrichshafen (1907). Er starb am 8. März 1917 in Berlin und wurde in Stuttgart auf dem Pragfriedhof beigesetzt.
(EUR 0,49 Standardbrief)
Über dem ehemaligen Hafenbahnhof, in dem sich heute das Zeppelin Museum befindet. LZ 127 wurde als Versuchsschiff für Langstreckenfahrten mit 20 Passagieren, Post und Fracht gebaut. Nach seinem ersten Aufstieg am 18. September 1928 unternahm das Luftschiff einige Aufsehen erregende Fahrten wie etwa eine Fahrt um die Welt (1929) oder eine Arktisfahrt (1931). 1931 wurde mit diesem Luftschiff der erste Passagier- und Postdienst von Europa nach Südamerika eröffnet, der zum regelmäßigen Fahrdienst von Friedrichshafen nach Rio de Janeiro erweitert wurde. LZ 127 „Graf Zeppelin“ wurde 1937 nach insgesamt 590 Fahrten und rund 1,7 Mio. Fahrtkilometern, bei denen 34000 Passagiere und rund 39.000 Kilogramm Post transportiert wurden außer Dienst gestellt.
(EUR 0,85 Kompaktbrief)
Der ehemalige Hafenbahnhof mit seiner Bauhaus-Architektur erzeugt Gefühl von Reiselust und Mobilität. Mit dem Museumskonzept "Technik und Kunst" wird den Besucherinnen und Besuchern ermöglicht, Seitenblicke auf die Technik der Kunst und die Kunst der Technik zu werfen. Die originalgetreue Teilrekonstruktion von LZ 129 Hindenburg vermittelt ein Gefühl der Zeppelin-Begeisterung von damals und man kann die Atlantikfahrten lebendig nachempfinden. Die Kunstabteilung spannt einen breiten Bogen über fünf Jahrhunderte: Eine Reise zu Gemälden und Skulpturen vom Mittelalter bis zur Gegenwart und Ansichten von und über den Bodensee. Seit der Eröffnung im Juli 1996 haben über 3,5 Millionen Gäste die weltweit größte Schau der Luftschifffahrt besucht. Unvergessliche Erlebnisse versprechen seit 2001 wieder Rundflüge mit dem Zeppelin NT, der unter anderem von Friedrichshafen aus startet.
(EUR 1,30 Großbrief)
Am 30. Dezember 1908 gründete Ferdinand Graf von Zeppelin mit Geldern aus der Volksspende von Echterdingen eine Industriestiftung. Damals war die Vision des Grafen die Eroberung der Luft. Als nach 1945 keine Luftschiffe mehr gebaut werden durften, wurde die wegweisende Entscheidung umgesetzt, die Zeppelin-Stiftung der Stadt Friedrichshafen zu übertragen und sie nur noch für mildtätige und gemeinnützige Zwecke einzusetzen. Heute ermöglicht sie viele große und kleine Wünsche, hilft in besonderen Notlagen und investiert in die Lebensqualität der Menschen in Friedrichshafen. Dies ist einmalig und keine Selbstverständlichkeit
(EUR 1,95 Maxibrief).
Ein gelbes Engelchen auf grünem Grunde weist den Gästen und Einheimischen den Weg entlang der Oberschwäbischen Barockstraße. Sie gelangen zu imposanten Klosteranlagen mit prunkvoll geschmückten Bibliotheken, entdecken meisterliche Barockorgeln von Gabler bis Holzhey und besuchen edle Schlösser, die von privater oder öffentlicher Hand sorgsam für die Nachwelt bewahrt werden. Lassen Sie sich zu einer Entdeckungsreise inspirieren - willkommen im Himmelreich des Barock!
"Schwäbisches Sankt Peter" wird das 1956 zur "Basilika" erhobene Barockmünster oft genannt. Die Kirchenschiffe sind genau halb so lang und hoch wie Michelangelos Prachtbau in Rom. Lichter Stuck harmonisiert mit kunstvollen Fresken von C.D. Asam. Prunkvolle Altäre, J.A. Feuchtmayers Chorgestühl und das goldene Chorgitter vereinen sich in vollendeter Pracht und entführen die Sinne in längst vergangene Zeiten. Ein Schmaus für Augen und Ohren zugleich ist die berühmte Gabler-Orgel. Sie gilt als eine der schönsten Barockorgeln Europas.
(EUR 0,49 Standardbrief)
Von 1260 bis 1780 residierten die Grafen von Montfort in Tettnang. 1712 nahm Graf Anton III. den Baumeister Christoph Gessinger unter Vertrag, um das prachtvolle Schloss einzurichten. 1753 brannte die dreigeschossige Vierflägelanlage aus. Unter Graf Franz Xaver wurde mit dem Wiederaufbau begonnen. Die umfangreichen Restaurierungen wurden 1997 abgeschlossen. Die gräflichen Appartements, die Schlosskapelle, der Bacchussaal und das Fürstenzimmer mit dem abschließenden Vagantenkabinett vermitteln ein Bild vom adligen Lebensstil jener Zeit.
(EUR 0,85 Kompaktbrief)
Zwiefalten verdankt seine Bedeutung dem ehemaligen Kloster, das im Jahre 1089 von Benediktinermönchen aus Hirsau gegründet wurde. Das Münster, eines der bedeutendsten Bauwerke des Spätbarock in Süddeutschland, ist heute noch Ziel vieler Wallfahrer. Johann Michel Fischer aus München vollendete den Bau zwischen 1739 und 1765. Herrliche Deckenfresken, ein einzigartiges Chorgestühl und verschwenderische Stuckaturen zählen zu den barocken Höhepunkten.
(EUR 1,30 Großbrief)
Im Jahre 1183 gründeten Prämonstratensermönche an der oberen Schussen ein neues Kloster, das sich zu einer großen Klosteranlage entwickelte. Höhepunkt der von Dominikus Zimmermann Mitte des 18. Jhs. geplanten und nie vollendeten neuen Klosteranlage ist der lichtdurchflutete Bibliothekssaal im Konventbau. Das einzigartige Gesamtkunstwerk mit seinen Bücherschränken, einer umlaufenden Galerie und plastischem Schmuck fasziniert den Besucher. Das Deckenfresko schildert und verherrlicht das Wirken der göttlichen Weisheit in Wissenschaft, Künsten und Technik.
(EUR 1,95 Maxibrief)
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